8.Tag – Isle of Skye

31.5.2003 – Isle of Skye, Talisker, Dunvegan Castle

Gestern haben wir aufgrund des sehr guten Wetters unser 2 Tagesprogramm schon hinter uns gebracht, so das heute Zeit bleibt die anderen Sehenswürdigkeiten auf Skye zu besuchen. Der Weg führt uns heute zuerst zur Talisker Destillerie im Westen der Insel, in Carbost am Loch Harport. Wir genießen die englische Führung, die gut verständlich war. Die Destillerie ist schon recht beeindruckend und die Lagerräume wecken so manche Begierde. Würde doch nur so ein Fass auf das Motorrad passen … Leider können wir kein ausführliches Tasting machen, don’t drink and drive. Ich erstehe schnell noch ein Mitbringsel für die daheim gebliebenen und mach mein Bike startklar, das nächste Ziel wartet schon.

Isle of Skye - Dunvegan CastleWir verlassen Carbost und steuern unser nächstes Ziel an. Das Dunvegan Castle auf der Halbinsel Duirish, seit über 800 Jahren der Stammsitz des Clan MacLeod. Es gilt als ältestes bewohntes Schloss Großbritanniens in Privatbesitz. Dieses Schloss und der Garten können aber trotzdem gegen den üblichen Eintritt besichtigt werden, wovon wir auch ausgiebig Gebrauch machen. Wer den Film Highländer kennt könnte sich wundern, aber das Eilean Donan Castle, welches im Film als MacLeod ausgegeben wird ist halt nicht der richtige Stammsitz. Da wir morgen wieder eine längere Etappe fahren müssen, geht es heute früher zurück nach Broadford. Auch heute gibt es ein köstliches Abendessen und wir beschließen den Abend in den gemütlichen Sesseln der Lodge.

Isle of Skye - Corry LodgeUnsere Tage auf Skye sind leider zu schnell vorbei. Die Gegend ist herrlich und gut zum Motorrad fahren. Wir hatten auch richtig Glück mit dem Wetter. Uns wurde gesagt das vor unserem Eintreffen es einen Monat lang fast jeden Tag geregnet hat. Beim fahren auf der Insel sollte man auch wieder auf die Schafe aufpassen und Tankstellen mitnehmen, wenn sie dann offen sind. In Broadford ist eine große Esso Tankstelle und auch gleich die Touristeninformation.

Wer ein paar Tage auf Skye bleiben will sollte auf jeden Fall die Tour mit der Bella Jane machen oder in Broadford einen Ausflug mit einem Glasrumpfboot unternehmen. Das ist natürlich alles eine Frage des Wetters und der Reisekasse, aber ist man nicht im Urlaub ?

Hier noch ein paar Details zu der Insel: Skye hat inklusive der kleineren umliegenden Inseln eine Fläche von 1736 km², eine Nord-Süd-Erstreckung von 80 km und eine Breite von 35 km. Vom schottischen Mainland ist Skye durch den Sound of Sleat, Kyle Rhea und Kyle Akin bzw. Loch Alsh getrennt, der Little Minch grenzt es zu den Äußeren Hebriden ab. Der Ostküste vorgelagert sind die Inseln Rona, Raasay, Scalpay und Pabay, im Süden liegt, getrennt durch den Soay Sound die Isle of Soay. Die höchste Erhebung in einem hügeligen Terrain ist der Sgurr Alasdair (993 m NN) in den rauen Black Cuillins, gleichzeitig auch der höchste Punkt der gesamten Hebriden. ( Quelle)

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9.Tag – Skye nach Ullapool

01.6.2003 – Von Skye zum Eilean Donan Castle, Western Ross Coactal Trail, Applecross, Loch Maree nach Ullapool

Heute nehmen wir endgültig Abschied von der Insel und fahren in Richtung Brücke bei Kyle. Hier sollte man das nötige Geld für die Mautstelle griffbereit haben. Kaum haben wir die Insel verlassen verdichten sich auch schon die Wolken und bei unserem ersten Stopp am Eilean Donan Castle fängt es auch prompt wieder an leicht zu regnen. Dieses Castle kennt sicher jeder, der den bereits erwähnten Highländer Film gesehen hat. Das ging natürlich nicht spurlos an dem Bau vorbei und so ist nun vor dem Schloss ein riesiges Besuchercenter und Parkplatz. Wir sehen es uns lediglich von außen an und machen ein paar geschönte Fotos, wo der ganze Rummel nicht auf den Bildern ist. Nach wenigen Minuten hält uns hier nichts mehr und wir fahren lieber weiter.

Loch CoultrieMichael führt uns nun über den Western Ross Coastal Trail nach Norden. Nach dem Rummel am Schloss wird es schnell wieder sehr einsam. Es geht die Hügel hinauf und runter und der Regen lässt bald nach. Es geht vorbei am Loch Carron, durch kleine Dörfer in Richtung Applecross. Was hier auffällt sind die kleinen Vorgärten der Dorfhäuser die meist sehr üppig bepflanzt sind und in voller Pracht um die Wette blühen. Am Loch Coultrie legen wir einen kleinen Stopp ein und genießen die Landschaft. Es ist kein Verkehr unterwegs und man kann richtig die Stille fühlen. Es bleibt Zeit für ein paar Fotos und dann müssen wir auch schon wieder weiter.

Wir fahren weiter über sehr abwechslungsreiche Single Track Roads und manchmal vergisst man vor lauter Landschaft auf die Straße und die Schafe zu achten. Zum Glück ist bis jetzt nichts passiert und die Viecher machen sich rechtzeitig aus dem Staub oder ignorieren uns. So vergeht die Zeit beim fahren wie im Flug.

Ben DamphDa unser nächster angepeilter Zwischenstopp leider geschlossen ist und wir auf den angepriesenen Nusskuchen verzichten müssen fahren wir einfach zur nächsten offenen Gaststätte. Die finde sich am Ben Damph und zeigt sich überraschender Weise als gute Wahl. Gelegen am Rande des Loch Torridon mit seinen Blumen bewachsenen Bergen findet sich hier eine kleine Tankstelle für den Notfall und eine gut bestückte Bar für den Abend. Leider müssen wir noch fahren und können diese Köstlichkeiten nicht richtig genießen. So bleibt es bei einer heißen Schokolade garniert mit Mini Marchmellows.

Ein paar Kilometer weiter machen wir am Loch Clair noch einmal einen kurzen Fotostopp. Die Aussicht hier im Glen Torridon ist einfach schön. Ganz allmählich gewöhnt man sich an dem nicht vorhanden sein von Bäumen und die weite, jetzt noch braune, Heidelandschaft. Im Spätsommer werden diese braunen Berge komplett in das Violett der blühenden Erika gehüllt sein.

Lange können wir nicht bleiben und so fahren wir weiter am Loch Maree und Loch Gairloch vorbei unserem Tagesziel Ullapool entgegen. Unser Weg führt uns noch am Loch Ewe vorbei und durch den Dundonnel Forrest. Die Orte werden immer kleiner und spärlicher. Nur gelegentlich kommt uns ein Fahrzeug entgegen. Durch Täler, meist an einem Fluss entlang, erreichen wir Loch Broom und damit auch die Stadt Ullapool.

Ullapool ist das Fischereizentrum Schottlands, auch wenn man das angesichts des relativ kleinen Hafens an diesem Sonntag Abend nicht so richtig glauben kann. Wir beziehen unser Quartier im Shieling Guesthouse bei Mr. Duncan MacKenzie und erkunden anschließend zu Fuß die kleine Stadt mir ihrer Hafenpromenade. Im ‚The Seaforth‘ lassen wir uns das Abendessen, mit Blick auf den Hafen, schmecken und setzen uns anschließend einige Zeit in den Pub. So lässt es sich leben.

Den Rest des Abends genießen wir die Aussicht auf Loch Broom wie er so windstill vor uns liegt und die Sonne langsam untergeht. Auch hier konnten unsere Anti-Mückenmittel erfolgreich getestet werden.

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Schottland Fazit

ein persönliches Resümee und Anmerkungen

Aus meiner Sicht war es gut diese Reise über einen Veranstalter gemacht zu haben. Ich konnte mir alles in Ruhe ansehen und musste mich nicht um die Unterkünfte kümmern. Jetzt kenne das Land ein wenig und wenn ich nochmals dort hin fahre weiß ich was wo zu finden ist und wie man Abends ein Dach über den Kopf hat.

Auf unserer gemeinsamen Fahrt gab es keine Unfälle oder Pannen. Das lag wohl auch an der eher gemächlichen Fahrweise, die uns es immer erlaubte den Schafen auszuweichen wenn sie doch mal auf die Straße liefen. Michael hat die heiklen Stellen immer früh erkannt und ist rechtzeitig vom Gas gegangen. Alle Motorräder waren relativ neu, so das wir auch von technischen Defekten verschont geblieben sind.

Das Wetter war besser als es angekündigt wurde, aber das ist in diesen Gefilden einfach Glückssache. Daran Ändern kann man nichts und man sollte auf alles Vorbereitet sein. Es empfiehlt sich Gore-tex Kleidung zu tragen da man dann nicht ständig anhalten muss um die Regenkombi zu suchen.

Tankstellen gibt es ausreichend, nur kann es am Sonntag in den nördlichen Highlands eng werden, da viele geschlossen sind. Das sind meist kleine Lebensmittelläden mit Postoffice und einer Säule mit Bedienung. Da bleibt der Laden zu. Bei gemächlicher Fahrweise bin ich aber mit 5 Litern auf 100KM gut ausgekommen. Andere Motorräder brauchen noch weniger.

Schotten sind freundlich. Überall am Wegessrand wird man gegrüßt wenn man durch kleine Orte fährt und in den Public Bars und Inn’s ist es auch meist relativ einfach Kontakt herzustellen. Entgegenkommende Biker grüßt man übrigens auch mit der linken Hand.

Die Fährpassage sollte man rechtzeitig buchen und aufpassen, das man nicht an einem Sonntag fährt. Die Fähre könnte ausfallen und dann ist der Schlamassel vorprogrammiert. Also immer nochmals nachfragen. Wir haben auf der Rückfahrt nachgefragt und erfahren, das zukünftig im Mai nur an 2 von 4 Sonntagen gefahren wird. Warum das so ist, konnten wir nicht raus bekommen, aber man sollte das einplanen!

Update Superfast hat die Fähre nach Schottland inzwischen eingestellt. Sie verkehren nur noch im Mittelmeer. Man muss also auf DFDS oder P&O ausweichen.

Beim Geld tauschen bin ich ein wenig auf die Nase gefallen. Nächstes mal hole ich mir die schottischen Pfund direkt vor Ort aus dem Automaten oder Wechsel dort auf einer Bank. Der Kurs war deutlich besser als in Berlin auf der Bank. Dazu kommen die inzwischen explodierten Wechselgebühren. Die Sparkasse hat doch glatt 14€ verlangt für einen Betrag von 500euro.

Raucher aufgepasst: die Tabakpreise sind in Großbritannien astronomisch. Eine Packung Zigaretten kostet ca. 6,50 Euro. Wer das Rauchen nicht aufgeben will sollte sich einen ausreichenden Vorrat mitnehmen.

Kartenmaterial: Wir hatten u.a. das Blatt 3/4 Großbritannien Euro Cart aus dem RVA Verlag, ISBN 3-575-11128-6, mit dabei. Maßstab 1:300.000. Diese Karte ist Zweiseitig und eignet sich gut zur Planung in der Unterkunft, weniger draußen am Motorrad. Die Karte ist sehr Detailreich und kostet rund 10euro. Citypläne von Edinburgh und Glasgow sind auch drin (2012: Scheint vergriffen zu sein).

Zum Bilder schießen habe ich meine Casio QV-3500EX mitgenommen. Speichermedium war einmal ein 340MB Microdrive und ein 256 CF Medium. Den englischen Steckerapter für das Ladegerät nicht vergessen.

Schottland, ich komme wieder…

Informationen zum Verkehr ->

Die gesamte gefahrene Strecke

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14.Tag – Zeebrugge nach Buir bei Köln

06.6.2003 – von Zeebrugge zurück nach Buir bei Köln

auf der FähreEigentlich gibt es nun nicht mehr viel zu erzählen. Wir warten gemeinsam mit den anderen Motorrädern das endlich das Tor aufgeht und uns auf das Festland entlässt. Robert erreicht mit dem letzten Liter Benzin die erste belgische Tankstelle. Das Wetter begrüßt uns mit Affenhitze und wir quälen uns über die Ausfallstraße von Zeebrügge in Richtung Autobahn. Hier erleben wir auf wenigen Kilometern so viele Ampeln wie wir in ganz Schottland nicht hatten. Der Verkehr nervt einfach nur. Brigitte und Gerald verabschieden sich schon hier, da sie einen anderen Heimweg antreten.

Die Fahrt in der Hitze zurück nach Buir ist nicht lustig und wir sind froh als wir unser Quartier im Gästehaus Antonia wieder erreicht haben. Der erste Weg führte zum Kühlschrank, der zweite ohne Umweg unter die Dusche.

Am Abend haben wir dann noch lange zusammen gesessen und über die Reise geredet. Es wurden neue Pläne besprochen und anschließend die Teilnehmer verabschiedet, die bereits am frühen morgen aufbrechen wollten oder mussten. Ich denke, das wir uns bestimmt noch einmal wiedersehen werden auf einer gemeinsamen Tour. Danke an alle die dabei waren, es war schön mit euch durch Schottland zu fahren.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück verabschiede ich mich noch Bernd und Michael, die beiden letzten verbliebenen unserer Truppe. Robert ist schon gegen 4 Uhr aufgebrochen um den Autozug zu erwischen, Marion, Doris, Toni und Bernhard sind gegen 6 Uhr losgefahren um der Hitze aus dem Weg zu gehen.

Ich wollte lieber ein wenig ausschlafen und so nahm ich die Wärme in Kauf. Ich hätte auch früher losfahren sollen, denn es macht einfach keinen Spaß bei 30 Grad im Schatten in voller Montur auf einer voll verkleideten 1300’er zu fahren. Da weiß man wie es einem Hähnchen im Grill ergeht. Und so zogen sich die 650KM bis Berlin wie flüssiger Teer in die Länge. Ansonsten verlief die Fahrt ereignislos und ich bin nach insgesamt 3750km wieder sicher zu hause angekommen.

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13.Tag – Dufftown nach Rosyth

05.6.2003 – von Dufftown über die Grampian Mountains nach Breamar, Devil’s Elbow, Scone Palace zurück nach Rosyth zur Fähre

Hier in Dufftown bekommen wir ein Frühstück in leicht abgewandelter Form. Alles sehr lecker. Wir sammeln unseren Kram ein und packen so, das wir am Abend auf der Fähre möglichst wenig mit in die Kabine nehmen müssen. Anschließend geht es noch zur gegenüber liegenden Tankstelle um für den heutigen Tag gerüstet zu sein. Es ist unser letzter Tag in Schottland und es erwarten uns noch einige schöne Stellen zum Abschluss.

Wir fahren in Richtung Tomintoul in die Grampian Mountains. Auf dem Weg liegt noch die Glenlivet Destillerie, die wir zu einem kurzen Shop-Stopp nutzen. Die Führung lasen wir diesmal aus, denn heute ist der Zeitplan wichtig, da wir unsere Fähre nicht verpassen wollen. Außerdem ist es noch zu früh am Tag um die Produkte richtig würdigen zu können. So wandern schnell noch ein paar Pfund über den Ladentisch und ein paar Mitbringsel in die Koffer in denen es wie immer zu eng ist um sperrige Dinge wie Flaschen unter zu bringen. Auf unserem Weg nach Süden kommen wir noch einmal durch traumhafte Landschaften. Es tauchen Schilder auf, das die vor uns liegende Straße nicht für lange und schwere Fahrzeuge geeignet ist. Wenig später überqueren wir eine alte Steinbrücke, die so stark gewölbt ist das in der Fahrzeuge mit langen Radstand aufsetzen würden.

Enten in BreamarWir kommen durch Breamar und werden von den dort ansässigen Enten erst mal gestoppt. Die Biester lungern wie unsere Stadttauben auf der Straße herum und stürzen sich todesmutig vor die Fahrzeuge. Ob der Koch von dem Hotel vor dem wir parken öfters Geflügel auf der Karte hat? Wer von uns noch immer ein paar Pfund in der Tasche hat setzt sie hier in Souvenirs um. Der Devil’s Elbow wartet als nächstes Ziel auf unserem Weg nach Süden. Dieser Pass liegt in dem schottischen Skigebiet, wo es erstaunlicherweise sogar Lift-Anlagen gibt. Der Pass liegt auf 664m und die Berge darum herum erreichen fast 1000m. In einer Gaststätte, wo wir uns mit heißer Schokolade und Zigaretten stärken, hängen Bilder von tief verschneiten Winterlandschaften an den Wänden. Dieser Pass ist für uns gleichzeitig der Abschied von den Highlands. Von nun an geht es buchstäblich Bergab, runter in die Lowlands.

Der Wechsel der Landschaft ist auch recht heftig und quasi ohne Übergang. Sanfte Hügel begleiten uns auf einer traumhaften Straße durch das Glen Shee nach Blairgorie. Es geht in kleinen Wellen über die Hügel und man fährt wie im Traum. Erste Wegweiser nach Perth tauchen auf.

Scone Palace PerthKurz bevor wir die Stadt erreichen machen wir einen Abstecher zum Scone Palace, dem wichtigsten schottischen Castle. Es erwartet uns eine prachtvolle Anlage mit frei laufenden Pfauen und königlichen Einrichtungen innen. Auch hier ist fotografieren aus ‚Sicherheitsgründen‘ verboten. Ab und zu residiert die Queen in diesem Schloss. In jedem Raum steht ein Führer der uns die speziellen Dinge in diesem Raum erklärt und auch gleich die Leute im Auge behält. Die Pracht ist teilweise schon beeindruckend. Am Ende des Rundgangs erwartet auch hier einem der Shop für Souvenirs. Da das Geld eh alle ist belassen wir es bei einer Tasse Kaffee und Tee. Wir sehen uns noch kurz draußen um und steuern dann zügig den Parkplatz an.

Alles was nun noch vor uns liegt ist die langweilige Autobahnfahrt nach Rosyth zurück zur Fähre. Hier ist nochmal Aufmerksamkeit gefordert, denn das hat mit Highland Single Track wirklich nichts mehr zu tun. Zum Glück fährt Michael wieder vorne weg und wir nur hinterher. Die letzten 10 Tage mussten wir uns nicht mit LKW’s herum ärgern und kriegen nun die volle Dröhnung. Gerade rechtzeitig kommen wir an der Fähre an, müssen aber trotzdem im Staub der Kohleverladung nebenan eine Stunde warten da die Abfertigung mehr als schleppend verläuft. Jeder PKW und Wohnmobil wird in einer Halle hinter der Abfertigung untersucht. Motorradfahrer werden durchgewunken. Soviel zum Thema Sicherheit. Terroristen fahren kein Motorrad.

Kabine auf der FähreAn Bord der Fähre haben wir zum Glück unsere Kabine mit Dusche, die wir wegen dem Kohlenstaub auch dringend benötigen. Der Rest des Abends verläuft identisch mit der Hinfahrt nur mit dem kleinen Unterschied, das eine französische Jugendtruppe das Buffet in Windeseile plündert. Die Köche sind aber auf Zack und füllen die leckeren Sachen schnell nach. Das Wetter in Rosyth ist sehr windig, so das es am Anfang der Fahrt ein paar kleine Wellen gibt, aber bei Erreichen der offenen See beruhigt sich das Wetter und wir haben eine ruhige Überfahrt. Noch lange sehen wir die Eisenbahnbrücke über die Bucht. Wir haben Schottland endgültig verlassen.

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