TomTom Rider

TomTom RIDER bei der FahrtMan soll ja bekanntlich niemals nie sagen und so kommt es, dass ich in Sachen Navigation in diesem Jahr einem Gerät aus dem Hause TomTom eine Chance gebe sich zu beweisen. Wer immer nur die alten Pfade beschreitet kann nichts Neues lernen und so werde ich mich hier dem neuen TomTom Rider Modell 2013 ganz ausführlich widmen.

Dieser Artikel wird über eine längere Zeit entstehen und ständig erweitert werden, da ich mich nicht damit begnüge das Gerät kurz zu sichten und die Bedienungsanleitung abzuschreiben. Der neue Rider muss sich bei mir in Praxis bewähren und zeigen, was er auf dem Motorrad kann und was nicht. Ich hoffe auf diesem Weg eine objektive Bewertung des Geräts vornehmen zu können und mit meinen anderen Geräten vergleichen zu können.

Faktencheck

Der TomTom Rider 2013 (Modell 4GD00) ist ein reinrassiges Motorrad-Navi. Nach einem kurzem Studium der Produktinformationen im Internet und nach dem Auspacken des Geräts aus seiner Kiste wird schnell klar: Hier hat jemand nachgedacht und sich auf das Wesentliche beschränkt und ein Gerät für eine spezielle Zielgruppe gebaut. Im Lieferumfang des Geräts befinden sich die für diese Preisklasse üblichen RAM-Mount Befestigungsteile und eine Halterung mit abnehmbarem Stromkabel. Der Halter verfügt jetzt über 7 Kontaktstifte zum Gerät anstatt wie früher nur 4. Das soll besseren Kontakt gewährleisten. Dazu ein Netzteil für das Laden zu Hause und ein USB-Kabel mit Mini-USB Stecker. Handbücher und Datenträger mit Software sucht man vergeblich. Lediglich ein Faltblatt mit den üblichen Sicherheitsstimmungen und Bilder zur RAM-Mount Montage sind noch enthalten. Eine Halterung für das Auto ist laut Handbuch im Premium Paket enthalten und soll auch einzeln erhältlich sein. Der Liefertermin liegt hier voraussichtlich in der KW22/2013.

Das Gerät verfügt über Bluetooth hat aber keine Lautsprecher oder Klinkenbuchsen für kabelgebundene Headsets. Die Anschlüsse dafür über das Craddle zu führen sollte eigentlich möglich sein. Der Speicher von 4GB ist fest eingebaut (ca. 1GB frei), Slots für Speicherkarten gibt es nicht. Neben dem 11cm (4,3″) Multitouch-Display gibt es nur einen spritzwassergeschützten Powerknopf und einen abgedeckten Mini-USB Anschluss an der Unterseite der auch zum Laden des fest eingebauten Li-Ion Akkus dient, der mit einer Ladung maximal 6h durchhalten soll. Den aktuellen Rider erkennt man übrigens daran, dass der Power-Knopf oben am Gerät ist und nicht an der Seite wie bei dem Vorgängermodell. Das Gerät hat die Schutzklasse IPX7 und sollte damit jedem Regen am Motorrad trotzen können. Das Kartenmaterial (V 905.4754) umfasst 45 europäische Länder mit abnehmender Abdeckung nach Osten. Das Testgerät hat den Anwender Core V9.500, GPS V1.2.

Details gibt es auf der TomTom Webseite wo es auch dieses kleine Video über den Rider zu sehen gibt:

Das Gerät ist nach dem ersten Laden „out-of-the-box“ benutzbar wenn es schnell gehen soll und man weiß, was man tut. Der normale Weg ist aber ein anderer: Zeit nehmen, das Gerät auf dem Tisch in der Nähe eines Computers mit Internetzugang auspacken, ggf. Handy und Bluetooth-Headset bereit legen, einen Kaffee kochen und sich dann in aller Ruhe mal mit den Gerätschaften befassen. Denn erst nach dem Kontakt des Geräts mit einem Computer und allem was damit zusammenhängt ist es wirklich einsatzbereit.

Hier kommen wir auch schon zu der ersten Sache, die mir nach dem Auspacken aufgefallen ist: Wo ist die Dokumentation? Wo ist die Software? Nun, die Welt dreht sich weiter und das immer schneller. So ist es nicht verwunderlich, dass beides im Internet auf der Seite des Herstellers zu finden ist. Dadurch spart der Hersteller Kosten und hat die Möglichkeit schneller auf neue Entwicklungen mit Updates zu reagieren. Das Gerät verhält sich nach dem Anstecken an einen Computer wie ein USB-Stick und man findet auf dem Speicher 2 Installationsprogramme zum Aufsetzen der nötigen Software. Vorteilhaft wäre das Handbuch hier als PDF Dokument zu speichern, so dass man auch ohne Internet darauf zugreifen kann. Diesen Punkt muss der erfahrene PC Nutzer dann selber erledigen.

Der erste Kontakt

Das Motorrad steht aufgrund des nicht enden wollenden Winters noch im Lager und so kann ich mich in Ruhe mit ersten Trockenübungen dem Rider 2013 nähern. Das empfehle ich auch allen Leuten, die sich ein Navi anschaffen wollen. Nehmt euch Zeit und lernt das Gerät erst mal kennen ehe ihr es in der Praxis auf dem Motorrad einsetzt.  Dann ist die erste Tour damit viel entspannter. Die erste Aufgabe ist das Installieren der TomTom HOME Basis Software auf dem PC. Dieses Programm ist quasi die Steuerzentrale für alle Aufgaben außer der Routenplanung. Für die Routenplanung liegt auf dem Gerät eine durch eingeblendete Werbung finanzierte Version von Tyre zur Installation bereit und die HOME Software hat einen Quicklink zu einer Online Routenplanung auf der TomTom Webseite. Beim Anstecken des Riders meldet er sich wie erwähnt als Massenspeicher am PC. Bei vielen Windows basierenden Computern sollte der Autostart inzwischen deaktiviert sein und so muss man von Hand auf dem TomTom-Laufwerk die Datei InstallTomTomHOME.exe aufrufen. Dies ist ein Ladeprogramm, welches die restlichen Dateien aus dem Internet von der TomTom-Seite nach lädt. Man muss also online sein.

TomTom RIDER Menü_frontal

Zum Zeitpunkt meiner Installation zeigte sich der TomTom-Server etwas belastet, so dass ich mich erst mal meinem Kaffee widmen konnte. Nach dem Download und Abschluss der Installation begrüßte mich das Programm mit einigen Meldungen, dass dieses und jenes nicht klappte wie es sollte. Jetzt aber keine Panik, denn das liegt an den bereits erwähnten kurzen Produktzyklen der Software-Entwickler. Nach wenigen Augenblicken will sich nämlich die Software selber aktualisieren und lädt diesmal in erfreulicher Geschwindigkeit einen neue Version herunter die sich automatisch installiert und alle Fehlermeldungen sind verschwunden. Vermutlich werden zukünftige Geräte gleich ab Werk mit neueren Versionen bestückt.

Nachdem wir nun diese Hürde überwunden haben kann man sich in TomTom HOME 2 umsehen. Das Programm ist auch ohne Handbuch selbsterklärend und unterstützt einen mit vielen Hilfen. Zuerst sollte man sich ein Konto anlegen und das Gerät registrieren um so in den Genuss der ‘lebenslangen’ Kartenaktualisierungen zu kommen. Die sind im Preis des Geräts enthalten. Danach folgt man den Assistenten und lässt erst mal alles aktualisieren, das er so findet. Zeit für einen zweiten Kaffee. Nehmt euch anschließend die Zeit und klickt mal durch die Menüs. Hier fällt mir dann schon auf, dass einige Punkte nicht anwählbar sind und das führt mich dann zum zweiten Teil des Faktenchecks.

Was kann das Gerät und was nicht?

TomTom hat hier eine ganz klare Linie an den Tag gelegt. Der Rider 2013 ist ein Navi ohne Schnick und Schnack. Es kann Navigieren, Routen am Gerät planen und dabei kurvenreiche Strecken berücksichtigen, man kann es mit am Computer geplanten Routen als Roadbook auf Touren und Reisen nutzen und es erlaubt die Kommunikation mit Handy und Headset via Bluetooth – sonst nichts. Es gibt keinen Musikspieler, keine Bilderbetrachter, kein Multimedia, kein TMC oder andere Verkehrshilfen. Weniger ist aber manchmal auch mehr und so kenne ich meine alten Geräte vom Wettbewerber. Viele Geräte auf dem Markt protzen mit vielen Funktionen die letztendlich niemand nutzt und die Nutzung nur erschweren. Vom Funktionsumfang bleiben für ein Straßen-Navi nach dem ersten Eindruck wenige Wünsche offen. Man kann Routen mit insgesamt 100 Wegpunkten planen und speichern, man kann Tracks aufzeichnen und eigene Points of Interest (POI) laden. In der Praxis wird sich dann zeigen müssen, wo die Stärken und Schwächen des Geräts liegen.

Bluetooth (BT)

Die größte Neuerung, die ich am Rider 2013 gegenüber meinen Altgeräten habe, ist die Bluetooth Unterstützung. Der Rider unterstützt laut Webseite eine ganze Palette moderner Handys und auch mein nicht mehr aufgelistetes HTC HD2 Smartphone mit Windows Mobile 6.5  lässt sich über den Assistenten Problemlos mit dem Gerät verbinden. Zur Tonwiedergabe ist noch ein Bluetooth-Headset von Nöten und ich setze hier mein im Helm verbautes BlueBike IN ein.

TomTom RIDER_gedreht_links

Um es vorweg zu nehmen: Die Bluetooth Unterstützung begeistert mich. Hier funktioniert bei meinen Trockenübungen das Zusammenspiel meiner 3 Geräte tadellos und das obwohl meine Konfiguration nicht ganz einfach ist. Zuerst habe ich mein Handy für BT sichtbar gemacht und so eingestellt das neue Verbindungen akzeptiert werden. Das ist in jedem Gerät etwas anders gelöst und ggf. muss man hier ein wenig nachlesen. Ist aber in der Regel recht einfach. Aber bitte nicht vergessen die Einstellungen nach den erfolgreichen Verbindungen wieder zu sichern! Dann habe ich am Rider den BT Assistent für Handys gestartet und suchen lassen. Den Weisungen folgend gibt man beim Verbindungsaufbau die PIN auf dem Handy ein (Vorgabe 0000) und kann bei mir anschließend das Telefonbuch vom Handy auf den Rider übertragen lassen. Damit steht die erste Verbindung Handy <-> Rider als Handsfree (Freisprechen).

Als nächstes stelle ich mein Helm-Headset auf  “bereit zum pairen” ein und starte auf dem Rider den Assistenten für die Tonausgabe. Diese beginnt zu suchen, scheitert aber bei mir erst mal. Nicht verwirren lassen und weiter machen, solange bis es klappt. Der Rider probiert offenbar von sich aus verschiedene Einstellungen durch und nach ein paar Versuchen hat er meine BlueBike gefunden, was der Helm mit der passenden Ansage bestätigt. Die Kommunikation erfolgt zwar nicht in A2DP ist aber trotzdem klar und sauber zu verstehen. Das Telefonieren klappt einwandfrei in beide Richtungen. Die Bedienung des Telefons erfolgt über den Touchscreen des TomTom.

Soweit die Pflicht, jetzt zur Kür. Da der Rider keine Musik spielen kann und auch keine A2DP Verbindung aufbaut dachte ich, dass ich nun versuchen kann mein Handy zusätzlich mit A2DP für Stereo-Wiedergabe mit dem Helm zu verbinden. Helm ist an, Navi mache ich aus. Dann auf dem Handy die Suche gestartet und mein Helm kommt wie gewohnt. Ich ignoriere die vorgeschlagene Handsfree Verbindung und aktiviere nur die Musik-Verbindung. Es klappt perfekt. Navi wieder an und ich kann alles einwandfrei benutzen. Musik, die vom Handy zum Helm kommt wird durch den Rider unterbrochen wenn ein Telefonat kommt oder Ansagen gemacht werden, danach setzt die Musik wieder ein.

Die Verbindungen per BT zu anderen Geräten funktioniert aber in der Praxis stellte sich raus, das mein Handy mit seinen mehreren getrennten Kanälen für verschiedene Funktionen offenbar nicht ganz optimal geeignet ist, was ich mal in dem Alter des HTC geschuldet sehe. So blockiert die aktive A2DP Verbindung vom Handy zum Helm die Wiederaufnahme der BT Verbindung vom Rider zum Handy und Helm, wenn man den Rider abschaltet und dann wieder an macht. Deaktiviere ich die Musikverbindung vom Handy aus, verbindet sich der Rider wieder mit Helm und Handy und dann kann  ich A2DP vom Handy zum Helm wieder herstellen. Wer da nicht mitspielt kann ich aber im Detail nicht bestimmen. Im Betrieb sind die BT Verbindungen jederzeit stabil und ich kann damit umgehen.

Die Routenplanung

Das Kernstück jedes Navigationsgerätes ist die Routenplanung, oder sollte es sein, wenn es ernst genommen werden will. Das mich ein Navi vom aktuellen Standpunkt zu einem von mir bestimmten Ziel bringen soll ist auch nicht weiter erwähnenswert. Das machen alle Geräte aller Preisklassen mehr oder weniger gleich gut. Wo ist die nächste Tankstelle? Wo ist die nächste Apotheke? Kein Problem, das Gerät kann den Weg schnell planen und führt und hin.

Schwieriger wird es wenn man so ein Gerät für die Freizeitplanung einsetzt und damit geplante Touren fahren oder auf mehrtägige Reisen gehen will. Hier wird die Geschichte sehr schnell komplex und man muss gut überlegen, was will ich, was kann das Gerät und wie setzen wir das nun um? Um das von TomTom verfolgte Konzept zu verstehen sollte man doch mal einen Blick in das Handbuch werfen. Ich habe auf einer anderen Marke gelernt und stelle hier einige Unterschiede im Detail fest, die mich zum Nachdenken zwingen.

Tyre
Tyre toTravel (c) ‚t Schrijverke

Beginnen wir mit der schnellen Routenplanung für ungeduldige Biker am Gerät. Spontan entschließt man sich zu einer Tour oder sitzt abends im Hotel und will eine schöne Tour durch die Gegend fahren und das möglichst nicht nur gerade aus. Der Rider bietet hier neben den von anderen Geräten bekannten Funktionen zur Vermeidung von Autobahnen und anderen üblichen Ausschlüssen (Schnellste, Kürzeste, Fußgänger, Fahrrad etc.) die Möglichkeit eine kurvenreiche Strecke zu bevorzugen. Das ist der Versuch einen automatischen Mix von Stadtzentren umfahren, Autobahn vermeiden, schnellster Route und viele Kurven zu erzeugen um zum Ziel zu gelangen und die Motorradfahrer glücklich zu machen. Ob das gelingt bestimmen aber mehrere Faktoren. Zuerst müssen überhaupt genügend Straßen vorhanden sein. Dann müssen angepeilte Stadtzentren auf der Route laut Handbuch mindestens 30km voneinander entfernt sein damit die Vermeidung wirklich klappt. Die Planung selber geht einfach: Startpunkt, Zielpunkt, berechnen lassen, danach ggf. ändern und Zwischenziele einfügen – fertig.

Das ist eine nette Funktion um einfach mal ins Blaue zu fahren und sich überraschen zu lassen, wo es lang geht. So erzeugte Routen können gespeichert werden und mit anderen Ridern sogar über BT ausgetauscht werden um in einer Gruppe schnell die eben geplante Route zu verteilen. Die gespeicherten Routen lassen sich später auch zum Computer übertragen und dort weiter verarbeiten und per Community Funktion von Tyre auch mit anderen Teilen. Und damit kommen wir gleich zur zweiten Art der Planung von Routen: die Computergestützte.

Der Rider gehört zu der Kategorie von Navigationsgeräten, die sich auch vom Computer aus mit Routen füttern lassen. Das ist nicht immer bei allen Geräten der Fall. Fast möchte ich behaupten: umso billiger ein Gerät ist desto weniger findet man die Funktion und wenn sie vorhanden ist, dann oftmals nur eingeschränkt und auf wenige oder gar nur eine Route beschränkt. Der Rider will ein Reisebegleiter sein und lässt deshalb zu eine große Zahl an vorgefertigten Routen auf dem Gerät zu speichern und bei Bedarf abzurufen. Die Anzahl von gespeicherten Routen auf dem Gerät ist nur durch den Speicher im TomTom limitiert. Ein künstliches Limit gibt es nicht und da man derzeit ein gutes Gigabyte frei hat kann man viele speichern. Damit ist es theoretisch problemlos möglich für jeden Tag einer Reise eine Route anzufertigen und dann aufzurufen wenn man sie braucht.

Der Teufel steckt aber wie so oft im Detail. Bei TomTom ist es so, dass das Kartenmaterial immer nur im Gerät steckt. Es gibt keine echte 1:1 Kopie für den Computer so wie das bei Garmin der Fall ist. Dadurch ergibt sich der Umstand, dass am PC geplante Routen nie 100% zu dem Kartenmaterial auf dem Gerät passen. Eine PC geplante Route wird das TomTom immer selber noch einmal neu berechnen, wenn man sie zur Navigation aktiviert. Wer jetzt bei der PC Planung nicht sorgfältig ist und meint das es mit setzen von Start, Ziel und Zwischenzielen getan ist, weil es am PC so hübsch aussieht, kann Unterwegs böse überrascht werden wenn das Navi auf einmal ganz woanders lang will. Das gilt auch für Routen aus Fremdquellen im Internet.

Bei der Erstellung von geplanten Routen für ein TomTom sollte man unbedingt darauf achten die maximal mögliche Anzahl von 100 Wegpunkten pro Route auszunutzen wenn man sie wirklich genau so fahren möchte, wie am PC geplant. Das Programm Tyre unterstützt einem in diesem Punkt auf Wunsch automatisch, wenn man den Optionen den entsprechenden Wert auf 100 setzt und dem Programm sagt das es die Route mit Wegpunkten auffüllen soll. Das Navi berechnet die Route immer von Wegpunkt zu Wegpunkt, so dass wir am PC versuchen müssen ein möglichst robustes Gerüst zu bauen. Je mehr Wegpunkte am PC gesetzt werden umso genauer wird das Navi die Route später selbst berechnen und das Ergebnis identisch mit der PC Planung sein. Hat man dieses Konzept verinnerlicht steht einer erfolgreichen Planung am PC nichts im Weg (außer Baustellen).

Diese TomTom Eigenart ist auch die Grundlage von immer wieder auftretenden Missverständnissen zwischen den Garmin Nutzern und TomTom Nutzern. Auf dieses Problem werde ich auf meiner Seite demnächst gezielt eingehen und es von beiden Seiten nochmals beleuchten.  Hier bleiben wir beim Test des Riders 2013 und machen uns bereit für die erste Ausfahrt.

Die Praxis

TomTom Rider an einer Yamaha FJRDer Rider ist mittels RAM-Mount schnell am Motorrad montiert. Wenn die mitgelieferten Halter nicht reichen oder man eine spezielle Lösung sucht wird schnell im Handel fündig. So habe ich für meine Yamaha eine passende Kugel für die Spiegelhalterung besorgt und das Gerät dort befestigt. An dieser Position verdeckt es keine Instrumente und der Blick in den Spiegel bleibt ungehindert erhalten. Nach der Demontage des Halters, was mit einem Handgriff erledigt ist, bleibt lediglich die untere Kugel am Fahrzeug und das Kabel der Stromversorgung, welches sich einfach aus dem Halter lösen lässt. Zusätzlich lässt sich am Rider auf der rechten Seite eine Trageschlaufe befestigen. Diese kann man als zusätzliche Sicherung gegen Verlust beim Fahren um ein Teil am Motorrad legen. Beim Verlegen des Stromkabels zu einem Zündungs-Plus sollte man noch eine Sicherung dazwischen setzen. Im Lieferumfang ist keine enthalten. Ich habe eine träge 5A Feinsicherung für alle Fälle eingesetzt.

Die ersten Fahrten erfolgten in der Stadt ohne Planung von Routen am PC. Die Basisaufgabe lautete: Ich bin hier, bring mich bitte auf dem schnellsten Weg nach da. Dazu reichen wenige Eingaben auf dem Touchscreen, die auch mit Handschuhen problemlos zu erledigen sind. Lediglich die Eingabefelder am unteren Rand zur Bestätigung der Eingabe (Fertig) sind etwas klein geraten, aber noch gut bedienbar. Die Route wird mit Berücksichtigung historischer Datenhebungen durch TomTom (IQ-Routen) schnell berechnet und in 2D oder 3D auf dem Schirm angezeigt. In meiner ersten Strecke gab es auch gleich eine nette kleine Aufgabe zu bewältigen: Abbiegen auf der Autobahn in einem Tunnel. Das hat der Rider überraschend gut gemacht. Bei gleichbleibender Geschwindigkeit projiziert er die Abbiegeanweisungen recht genau und nervt nicht mit Abbrüchen durch nicht vorhandenen Sat-Fix. An dem sich verfärbenden Kartenhintergrund kann man aber erkennen wie es um den Empfang der Satelliten bestellt ist. Natürlich sind dem sicher auch Grenzen gesetzt aber bei Stadt-Tunneln tut sich die Konkurrenz schwerer. Der Fahrspurassistent auf dem Bildschirm zeigt sehr schön an, wo es weitergeht.

Rider am Lenker einer FJRDie Ansagen kommen klar verständlich und rechtzeitig, wenn auch ein wenig träge gesprochen. Straßennamen werden nicht angesagt (kein TTS, synthetisches Vorlesen der Namen). Das zusammensetzen der Anweisungen enthält immer eine kleine spürbare Verzögerung als ob die Dame mit einem unwilligen Kind spricht. Das ist aber möglicherweise eine reine Frage der Gewohnheit und fällt später nicht weiter auf. Was mir viel mehr auffällt sind die Anweisungen sich auf der Autobahn Links zu halten. Das passiert auf dem Berliner Stadtring öfter mal durch die vielen Verzweigungen und ist eigentlich bei dieser mehrspurigen Straße unnötig. Allerdings ist das wohl dem Kartenmaterial geschuldet und kann dem Rider nicht angelastet werden. Außerdem gilt noch immer: Augen auf im Straßenverkehr und nicht blind auf das Navi vertrauen.

Das Abfahren von PC geplanten Routen beinhaltet noch 2 kleine Dinge, die man beachten muss und den Umgang damit üben sollte. Baut man auf seiner Route Ziele anstatt von Wegpunkten ein (Mittagspause hier etc.) und passiert so ein Ziel so endet hier die Navigation und wird nicht automatisch fortgesetzt. In diesem Fall muss über das Menü (geht auch als Direktlink vom Hand-Menü) die Funktion ‚Reiseroute fortsetzen‘ benutzt werden um den Rest der Route navigieren zu können. Der andere Fall ist das Ignorieren von Wegpunkten (WP) auf der Route, von denen ja bis zu 100 Stück vorhanden sein können. Hier besteht das TomTom beharrlich darauf, diesen passieren zu wollen und berechnet lustig immer neue Anweisungen um zu diesen ausgelassenen Punkt zu kommen. Zum Glück blendet der Rider in einem solchen Fall auf dem Bildschirm ein Symbol ein, welches man an-tippen kann und weiter geht es zum nächsten WP. Eine Lösung, mit der man leben kann. Besser finde ich aber eine Funktion welche bei Annäherung am nächsten WP automatisch den verpassten WP ignoriert, so wie es z.B. Garmin bei älteren Geräten handhabt. Man sollte also nie zu viele WP in kurzen Abständen setzen um nicht ständig die Skip Funktion nutzen zu müssen.

Rider im Sonnenlicht
Rider im Sonnenlicht

Die Lesbarkeit des Bildschirms im Tageslicht bei Sonne ist brauchbar und kann durch die Auswahl eines passenden Farbschema optimiert werden. Für diesen Zweck findet man im erweiterten Farb-Menü das Schema ‚Sunlight-Optimized‘ welches stärkere Kontraste hat. Das Display ist entspiegelt, allerdings ist hier, wie bei allen Geräten mit Touchscreen, auch der Winkel zu Sonne entscheidend. Bei direkter Einstrahlung zum Blickwinkel kann man nur sehr wenig erkennen aber trotzdem kann ich sagen, dass mir der Bildschirm recht gut gefällt. Im Wettbewerb gibt es deutlich dunklere oder spiegelnde Displays, die im Tageslicht kaum erkennbar sind. Die Datenfelder auf der Anzeige lassen sich entweder am unteren Rand oder an der Seite positionieren. Da der Rider ein breites Querformat besitzt bevorzuge ich die Anzeige der Felder am rechten Rand, so dass für die Karte mehr Platz in der Vertikalen vorhanden ist. Die Datenfelder lassen sich in engen Bereichen selber auswählen oder Ausblenden. Die Einblendung des erlaubten Tempos erfolgt überraschend zeitnah und stimmt selbst auf Brandenburger Alleen in weiten Bereichen. Hier sprießen neue Tempolimits durch den sogenannten Alleenerlass wie die Pilze nach einem Sommerregen aus dem Boden. Wenn ich das richtig beobachtet habe, werden sogar zeitweise verhänge Limits (z.B. Tempo 30 von 8-18Uhr) korrekt verarbeitet. Allerdings muss ich das noch mal genauer testen.

Auf den nun hinter mir liegenden Touren, auf denen mich der Rider begleitete, kam auch die Möglichkeit zum Aufzeichnen der zurückgelegten Strecke zum Einsatz. Die Funktion der Tracklog-Aufzeichnung kann am Rider direkt dazu verwendet werden um aus einer Aufzeichnung eine gespeicherte Reiseroute zu erzeugen und später am PC ausgelesen werden, wobei man mit dem Programm Tyre über den Massenspeichermodus auf den Rider zugreift und das Log aus dem Ordner /gpx importiert. Bei der Analyse der aufgezeichneten Daten liegt die Genauigkeit im erwarteten Bereich und ist für Straßenfahrer ausreichend. Die Aufzeichnung der Daten erfolgt ohne das der Benutzer irgendeinen Einfluss darauf nehmen kann, er wird lediglich nach dem Einschalten des Geräts gefragt ob man die laufende Aufzeichnung fortsetzen will. Die Daten enthalten aber leider nur die geografische Position. Zeitstempel und Höhenangaben fehlen komplett und dadurch kann man die Daten des Logs auch nicht für das Geo-Taggen von Fotos oder bestimmen der Geschwindigkeit verwenden. Der Gelegenheitsfahrer und normale Navi-Verwender wird das aber nicht vermissen.

Bei der Umwandlung der Aufzeichnungen in Routen zum späteren Nachfahren sollte man aber ein gewisses Maß an Skepsis an den Tag legen. Theoretisch funktioniert das sehr gut, da der Rider ja immer noch einmal alles neu berechnet. Die Tücke an der Sache sind aber manchmal ungenaue Trackpunkte die mal schnell auf der Gegenfahrbahn einer mehrspurigen Straße liegen. Auf Bundesstraßen oder Autobahnen wendet man nicht und so ergeben sich mitunter lustige Schleifen in der Wegführung. Innerort reicht oftmals schon eine Verkehrsinsel mit getrennten Spuren um einen Abstecher in die Seitenstraßen zu machen wenn der Wegpunkt verrutscht ist. Man sollte diese Routen immer mit Tyre laden und auf solche Abweichungen untersuchen und ggf. Nachbessern. Schön ist aber, das mit dem Rider überhaupt so eine Möglichkeit hat die man bei anderen Geräten durchaus vergeblich suchen kann.

In unseren Kaffeepausen bleibt immer mal die Gelegenheit auf dem Gerät zu stöbern. Ich reiche es herum und jeder probiert mal aus. So kommt es, dass irgendwann mal jemand den Menüpunkt ‚Hilfe‘ im Gerät sieht. Eine Onlinehilfe zum Gerät denkt man sich, brauch ich nicht … aber nein, da steckt doch glatt eine kleine pfiffige Funktion hinter. Hier geht es nämlich darum, wie ich an meinen Standort schnell Hilfe bekomme, wenn Not am Mann ist. Neben dem Kartenausschnitt der aktuellen Position erhält man wesentliche Informationen wie man jemandem am Telefon erklärt wo man ist und hat mit verschiedenen Menüs die Möglichkeit relevante POIs aufzurufen (Polizei, Rettung, Pannenservice etc.) und das bei Bedarf gleich über das per BT verbundene Handy. Ein Klick auf das Icon reicht. Wer mitten im Wald in einer unbekannten Gegend liegen bleibt könnte diese Funktion durchaus zu schätzen wissen.

Fazit

Der Rider 2013 überrascht mich positiv und präsentiert sich mir als gut gereiftes Gerät. Bislang konnte ich keinerlei Fehlfunktionen feststellen und Abstürze oder Hängenbleiben gab es auch keine. Alle Funktionen lassen sich ohne Verzögerungen aufrufen und der Rider reagiert recht schnell auf die Wünsche der behandschuhten Hand. Die Berechnung der Routen erfolgt zügig ohne lange Wartepausen. Wetterfest ist er offenbar auch, denn selbst nach langer Regenfahrt und eine über Nacht am Motorrad verbliebene Halterung bei Mistwetter funktioniert alles wie es soll. Ein längerer Test in praller Sonne steht noch aus, das Wetter spielt nicht mit. Das Gehäuse ist recht griffig und die Verarbeitung macht einen guten Eindruck. Die RAM-Mount Halterung samt Craddle funktioniert bislang tadellos.

Auf der Softwareseite kann ich sagen, dass die Steuerung über TomTom HOME V2 kinderleicht ist. Hier kann man nicht wirklich was falsch machen und die Bedienung erfolgt intuitiv. Etwas durchwachsen ist mein Eindruck von Tyre zur Routenplanung am PC. Eigentlich ein schönes Programm das einfach zu bedienen ist aber es kann in der von mir getesteten Version 6.3 zur Geduldsprobe werden. Wenn mehr Wegpunkte ins Spiel kommen, die Route länger wird und gar ein Tracklog geladen werden soll, wird der Bildaufbau auch auf schnellen Computern zur echten Belastung. Ob das mit dem verwendeten Onlinezugriff auf Google Maps in Zukunft optimierbar ist kann ich nicht beurteilen. Der Ansatz stimmt schon und das Programm erfährt regelmäßig Updates, so dass die Hoffnung bleibt irgendwann mal einen Performance Schub erleben zu können.

Ich muss feststellen, dass der Rider Modell 2013 mich sehr positiv überrascht hat. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das als eingefleischter Garmin Nutzer jemals sagen würde. Zusammenfassend würde ich das so beschreiben:

Positiv

  • Einfach zu bedienen, auch mit Handschuhen
  • schnelle Reaktionen des Systems, einfache Routen sind schnell geplant
  • brauchbarer Touchscreen und gute Verarbeitung, Öse für Trage/Fangschlaufe
  • Kartenmaterial mit Lifetime Update, einfache Bediensoftware und simples Geräte Update
  • akzeptables Preis/Leistung Verhältnis
  • Vorgefertigte Routen können als Reisebegleiter im Gerät gespeichert werden, Routentausch über Web und BT
  • funktionierendes BlueTooth
  • Funktionen über installierbare Plug-In Tools bedingt erweiterbar (Tripcomputer, NMEA Aufzeichnung)

Negativ

  • Tracklog ohne Zeitstempel und Höhenangaben
  • Routen werden immer am Gerät neu berechnet da es kein Kartenmaterial für den Computer gibt
  • ausgelassene Wegpunkte müssen manuell quittiert werden
  • Kartenzoom im Routing Modus nicht auf festen Wert Fixierbar (Geschmackssache)
  • keine verkabelte Headsets möglich, Akku fest eingebaut

Wenn TomTom weiter so an dem Gerät arbeitet kommt das Gerät meinen Vorstellungen vom optimalen Motorrad-Navi ein Stück näher. Aber wie ich eingangs erwähnte: Die Welt dreht sich halt immer weiter.

23 Antworten auf „TomTom Rider“

  1. Hallo Andreas,
    Vielen dank fuer den wirklich guten bericht, das ist genau die info die ich gesucht habe. Ich verwende aktuell ein twonav delta motorrad navi, das zwar tausend super features hat (z.b. topo karten, echtes 3d auch fuer topo, sd slot, offroad navigation) aber bei den basics fuer motorradfahrer schlichtweg extrem versagt:
    – Bei geplanten routen rechnet das navi immer nur bis zum naechsten wegpunkt (man hat keinen ueberblick ueber die ganze route)
    – das navi ist nicht in der lage ein bluetooth pairing zu speichern und automatisch wieder zu verbinden. Man muss immer wieder neu pairen.

    Auch wenn die twonav software noch so viele features haben mag wird das ganze durch die maengel an einfachsten dingen dann fuer mich einfach unbrauchbar.
    Dein bericht hat mich davon ueberzeugt, dass ich das was ich als biker fuer den taeglichen gebrauch eigentlich suche beim neuen tomtom rider finden kann.
    Irgendwann gibt es vielleicht mal das super navi das alle features vereint, wahrscheinlich ist das dann ein android phone das man auch mit einem handschuh bedienen kann. Bis dahin versuch ichs mal mit dem neuen tomtom rider.

  2. Ein schöner Bericht. Ergänzungen kann ich mir aber nicht verkneifen:

    Aktives Dock *nicht* direkt an die Batterie anschließen, sondern über einen per Zündung geschalteten Stromkreis. Die Leitungen der Standlichtbirne im Scheinwerfertopf wären ein Beispiel. Die Option ‚Einschalten per Zündung‘ wäre sonst nicht möglich und die aktive Halterung wäre ständig unter Strom.

    In den Planungseinstellungen (Optionen Seite 5) vorzugsweise ‚Bei jeder Planung fragen‘ einstellen. Die ersten Geräte scheinen mit der Einstellung ‚Immer schnellste Route planen‘ ausgeliefert worden zu sein.

    Bei einer Reiseroute, bei der der Anwender alles im Griff haben will und jede Straße selbst detailliert planen möchte, sind wie geschrieben möglichst viele Wegpunkte zu verwenden. Nicht zwingend alle hundert, aber schon auf die Straßen, die dem Nutzer wichtig sind.

    Wer aber die eigentlichen Fähigkeiten des Geräts nutzen möchte, der sollte speziell beim Planungsmodus ‚kurvenreiche‘ möglichst wenig Wegpunkte verwenden. Nur dann kann das Gerät zwischen den Wegpunkten ‚kurvenreiche‘ Straßen berechnen. Zu dicht gesetzte Wegpunkte sind hier kontraproduktiv.

  3. Und ein‘ hab‘ ich noch…

    Eine 5A Sicherung macht keinen Sinn: In den aktiven TomTom Docks sind üblicherweise 2A SMD Sicherungen verbaut. Um diese im Fall der Fälle schwer zu wechselnden Bauteile zu schützen, muss eine eventuelle zusätzliche Sicherung in der Zuleitung einen *kleineren* Wert haben. Es bieten sich 1,6A Feinsicherungen 5x20mm an. Conrad.de oder Reichelt.de wären mögliche Bezugsquellen. Zehnerpack unter 1€. Mit Halter und Porto dürften keine 10€ erreicht werden.

    1. Hallo Matthias,

      danke für deinen Kommentar und deine Anmerkungen.

      Ich schrieb ja auch, das man einen Zündungsplus nehmen sollte. Da ist man immer auf der sicheren Seite. Die Halterung habe ich noch nicht zerlegt aber ich dachte mir schon das da auch eine Sicherung drin ist. Meine Leitungssicherung ist immer nur für den unwahrscheinlichen Fall eines zerscheuerten Kabels da es bei mir zum beweglichen Lenker geht oder irgendwelche Spielkinder bei demontierter Halterung irgendwas in den Stecker stecken.

      Wer am Gerät die Planung über die Funktion ‚kurvenreiche Strecke‘ braucht natürlich kaum zusätzliche Wegpunkte. ist ja auch Sinn der Sache das Gerät einfach mal machen zu lassen. Das mit dem setzen vieler Wegpunkte bei der PC Planung ist ja auch nur für den Fall nötig, das man wirklich sicher sein will die geplante Strecke 1:1 fahren zu können. Das wird man sicher nicht immer brauchen und bei meinen Touren im Umland von Berlin reichten 10-20 Punkte für 250km locker aus.

      Zu der Voreinstellung in den Optionen: Mein Gerät war auf Rückfrage eingestellt.

  4. Hallo Andreas,

    danke für Deine Antwort. Bei meiner Bemerkung bezüglich Zündungsplus hatte ich das Handbuch im Hinterkopf. Die entsprechende Passage kann tatsächlich als ‚direkt an Batterie anschliessen‘ verstanden werden. Mal schauen, ob das in einer eventuellen Revision des Handbuchs geändert wird. Ich habe es jedenfalls vorgeschlagen.

  5. Wirklich guter Artikel mit nahezu allen Infos die man bei einer Kaufentscheidung (Garmin oder doch TomTom?) braucht. Danke.
    Zwei negative Punkte gibt es meines Erachtens noch zu erwähnen, für alle die das Navi auch im Auto verwenden möchten:

    – keine Autohalterung (Ok kann man separat kaufen)
    – kein interner Lautsprecher (also als Autonavi nicht zu gebrauchen!)

    1. Hallo Georg,

      die Auto Halterung soll separat ab nächster Woche (KW22) erhältlich sein oder im Premium Paket gleich mit bei liegen. Allerdings kenne ich den Preis dafür nicht. Im Auto habe ich eine BT Freisprechanlage für mein Handy. Die Funktioniert wunderbar mit dem Rider. Das ist so eine Billige mit Solar Lader, die man einfach mit Saugnäpfen an die Scheibe klebt.

  6. Hallo Andreas, ich habe das Navi seit März. Habe aber das Problem, das er die Verbindungen zu Handy und Headset öfter verliert oder nach Ausschalten nicht mehr wiederfindet. Es macht kein Spaß. Als Headset habe ich das BT-Next von Midland. Habe auch schon die Software auf dem TomTom neu instaliert. Danach hat es zweimal funktioniert, dann nicht mehr. Den Flashspeicher habe ich auch schon geleert. Keine Abhilfe. Von TomTom bekommt man nur die Antwort, das das Headset nicht im Handbuch als kompatibel aufgeführt ist. Mein Kollege hat den Vorgänger und hat das gleiche Headset, bei ihm keine Probleme weder mit Telefon noch Headset. Hast Du eine Idee oder Informationen was man da machen kann?? Oder hast Du Info ob demnächst ein Update raus kommt??

    Mit Deimen Testbericht bin ich einer Meinung, außer das bei mir das BT nicht funktioniert. Viele Grüße aus Norddeutschland. Klaus

    1. Nun ja, eine pauschale Antwort weiss ich natürlich auch nicht aber Vorschläge zum testen habe ich. Die Sache, das der Rider beim Einschalten die bereits konfigurierte Verbindung nicht mehr findet habe ich ja auch beschrieben. Bei mir scheint das Handy schuld zu sein, das den Wiederaufbau im Helm (BlueBike IN) blockiert. Der Rider scheint hier nicht schuld zu sein da es ja geht, wenn das Handy aus ist. Die Verbindung ist sonst stabil und geht unter keinen Umständen von alleine verloren.

      Du könntest versuchen deinem Headset ein Update zu verpassen (http://news.alan-electronics.de/?p=1408). Bist du bei deinen Versuchen alleine oder ist jemand anderes in der Nähe der BT an hat? Ist noch was anderes an das Headset gekoppelt (Intercom, Handy)? Du könntest mit dem Headsets deines Freundes testen. Das Problem bei BT ist oftmals nur durch ausprobieren zu finden. Welche Geräte da wie zusammen spielen ist nicht immer vorher zu sehen. Hast du im Auto eine BT Freisprecheinrichtung? Die kann man auch zum testen verwenden. Hast du schon bei Midland angefragt? Kannst du das Headset reseten?

      Einem Gerät pauschal die Schuld zu geben ist auch nicht immer richtig. Meine Erfahrung beschränkt sich natürlich nur auf die mir zur Verfügung stehenden Geräten. Viel Erfolg beim suchen und berichte, wenn du neue Erkenntnisse hast. Das könnte anderen Besitzern helfen.

      Gruß Andreas

  7. Hallo Andreas, ich habe deinen Bericht mit Interesse gelesen. Ich habe mein Gerät erst seit einer Woche verfügbar und erst einen Praxistest über 100 km gefahren (CH-Bergpässe). Die Route hatte ich auf Tyre geplant. Das TomTom und ich hatten unterwegs diverse Meinungsverschiedenheiten betreffend der Routenwahl. Zusammen mit den aufgestellten Wegweisern und meinen teilweisen Ortskenntnissen konnte ich trotzdem der gewünschten Route folgen. Die Fehlanzeiden waren bei der Überprüfung auf unsorgfältiges Setzen der Wegpunkte und auf die geringe Zahl der Wegpunkte (nur 16) zurückzuführen. Ich war mir bei der Planung nicht bewusst, dass der Rider die Route auf der Basis der Wegpunkte neu (und z.T. anders) berechnet. Ich empfehle, beim Setzen der Wegpunkte in Tyre immer die Option „Vergrössern“ zu nutzen, damit eine präzise Platzierung erfolgt, und wie du schon geschrieben hast, nach der Berechnung auf der Kartenübersicht nachzusehen, ob merkwürdige Schleifen vorkommen.
    Auf Bluetooth mit meinem CARDO-Headset habe ich vorläufig verzichtet, weil ich bei anderen Systemen oft Pairing-Probleme hatte (ich wollte fahren und nicht ständig an der Verbindung rumfummeln…). Gut gefallen hat mir die Bildschirmanzeige, welche auch bei grellem Sonnenlicht immer noch ablesbar ist, was ich in dieser Qualität bisher weder bei Navis (v.a. von GARMIN; sogar bei Outdoor-Geräten) noch bei Handys gesehen habe.
    Insgesamt finde ich das Duo RIDER und TYRE ein gutes System, welches meinen Wünschen weitgehend entspricht. Beide Komponenten haben meines Erachtens ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
    Vielleicht werde ich später noch von weiteren Erfahrungen berichten.

    Allzeit gute Fahrt wünscht Paul

  8. Hallo an alle Tom Tom V4-Tester u. vielen Dank für die nützlichen Hinweise.

    Ich habe seit der 30. KW (genau am 24.07.13) das Anfang April bei Louis vorbestellte Premium Pack mit dem exorbitanten Preis von 499,-.

    Der Anbau wurde sofort von meiner Yamaha-Werkstatt anlässlich der 10Tkm-Durchsicht gemacht. Wenige Tage später sollte eine größere Tour von Sachsen nach B.-W. und Bayern starten.

    So habe ich versucht an einem Vormittag mich durch die Software und die Updates zu arbeiten.

    Und da beginnt mein Unverständnis:

    1. Bei diesem Preis sollte ein Gerät schon mit aktuellster SW u. allen Updates bis zur Auslieferung versehen sein, so dass man es nutzen u. losfahren kann. ABER nicht bei Tom Tom!! Weder die Updates noch das Laden der Tyre-SW geht schnell u. ohne Störungen wie ja auch berichtet wurde. Ich musste das Prozedere nach ca. 5 h abbrechen und das Navi in diesem – auch (da von Tom Tom so verursachten u. vorausehbaren) Zustand sofort auf meiner Fahrt nutzen. Habe also einen normalen Praxistest mit der Fahrt durchgeführt, der sehr gemischt ausfiel.

    2. Die Handschuhbedienung klappt gut, wesentlich besser als beim vorher gekauften u. schließlich gewandelten Garmin Zumo 340 LM CE (Display dermaßen unempfindlich, dass es mit Handschuhen kaum bedienbar war; „Montags-Fehlern“ wie einem defekt verbauten Lautsprecherverstärker, der ab Temperaturen unter +3°C nicht mehr funktionierte, während Garmin einen Nutzungsbereich ab –10°C angibt; Garmin fiel ohne erkennbarem Grund während des Routings in den Display-Service-Zustand u. war erst durch einen Spezial-Doppeltasten-Druck, der in der Anleitung nicht aufgeführt war, in den Normalzustand zu versetzen)

    3. Das Pairen mit dem vorhandenen Midland BTX1 klappte anfangs u. dann nur noch sporadisch auf manchen Touren in Baden-Württemberg, bis es sich nach 1 Woche nicht mehr mit dem Midland-Helmheadset verbinden ließ. Das Handy Nokia E66 wird erkannt, funktioniert aber nicht richtig, d.h. trotz erfolgreichem Einbinden kann ein angerufener Teilnehmer nur gehört, nicht aber mit ihm gesprochen werden.

    4. Der nun zwangsläufig nur noch als Sicht-Navi verwendete Rider V4 (2013) fiel auf der Rücktour von München nach Sachsen in Tschechien zunächst ca. aller 15 min ohne erkennbaren Grund (außer intensiver Sonneneinstrahlung bei ca. 40°C in der Sonne [34°C im Schatten]) mit der Warnmeldung „…das Ändern der Route löscht die aktuelle. Ändern o. nicht ändern?“ Bei Wahl von „Nicht ändern“ kommt dann die Bemerkung, dass das Navi leider keine Wegpunkte findet u. man neue hinzufügen soll. Diese Prozedur passierte mir gestern mind. 10x u. zwang mich mitten im Stadtverkehr zum Stopp bzw. zu den Neueingaben während der Fahrt, was auch auf Überlandstraßen ohne Verkehr einigermaßen gefährlich ist. Während dieser Neuplanung fiel das Navi immer in die Kartenauswahl Tschechien (ist ok.) u. Türkei. Letztere Kartenvorauswahl erscheint angesichts des Startpunktes in Tschechien u. des Zieles Sachsen als Home-Adresse ziemlich sinnlos u. ließ sich erst nach mehreren intensiven Touch’s u. steigender Wut auf das Gerät beseitigen.

    5. Schließlich war zwar die Außentemperatur durch einen Regen wieder normal, aber der Rider wollte überhaupt keine Navi-Anforderungen mehr erfüllen, so dass ich ihn ausgeschaltet habe u. mich konventionell nach Wegweisern bis nach Hause durch tastete.

    Nun werde ich die ausstehenden Updates gem. der Hinweise von Andreas durchführen, habe aber kaum Vertrauen, dass ich damit ein stabil arbeitendes Navi erhalte. Denn derartige Qualitätsmängel zeigen meist nur die Oberfläche von im Hintergrund noch erheblich mehr grundsätzlichen Problemen.

    Auch Probleme mit Standard-Technologien wie Bluetooth o. den SW-Aktualisierungen sind meiner Meinung nach ca. 10 Jahre nach der Einführung dieser Technologie völlig inakzeptabel.

    Ich bin nicht Eurer Meinung, dass man probieren sollte, bis man einen evtl. nicht in der Anleitung beschriebenen Weg, z.B. durch Rücksetzen des Konfigurationszustandes aller beteiligten Geräte, gefunden hat. Das ist Sache des Herstellers u. findet seinen Gegenwert im bezahlten Preis.

    Genauso sollte der Hersteller haften, wenn das ausgelieferte u. bezahlte Gerät nicht sofort für eine akzeptable Zeit lang mit den zugesicherten Eigenschaften nutzbar ist o. sogar während der Nutzung so ausfällt, dass eine erhebliche Gesundheits- u. Verkehrsgefärdung die direkte, absehbare (also fahrlässig in Kauf genommene) Folge ist.

    Ansonsten müsste man derartig unfertige Geräte nicht direkt bezahlen müssen, sondern sozusagen auf Probe mit einem erst später u. nach Bestätigung der zugesicherten Eigenschaften durch den Hersteller einlösbaren Scheck „bezahlen“, so wie das im internationalen Handel mit den Bank-Akkreditiven ebenfalls erst nach dem Ok. des Empfängers geschieht. Vielleicht kommt es mal zu einem solch komplizierten Verfahren.
    Da aber möglicherweise das Gerät in der ausgelieferten Form eine Gefahr für die eigene Gesundheit u. derer anderer darstellt, dürfte bei hinreichend ähnlichen Erfahrungen wie bei mir, eine Klage gegen den Hersteller Tom Tom gute Chancen auf Erfolg haben u. Tom Tom müsste für die bewusst in Kauf genommenen Risiken wie für evtl. eingetretene ursächliche Schäden trotz dies ausschließender AGB haften. Da Personenschäden bei einem Biker-Navi ohne weiteres nachvollziehbar sind, dürfte auch ein Staatsanwalt Grund zum Eingreifen haben.

    Ihr seht aus meinen Überlegungen die Größe meines Frust’s nach der langen Wartezeit u. dem gepfefferten Preis.

    1. Hallo Jörg,
      danke für deinen kritischen Kommentar zum Rider 2013.

      Gib nicht gleich auf. Ich denke bei dir ist die knappe Zeit und der damit verbundene Druck hauptsächlich dafür verantwortlich, das es nicht wirklich rund läuft. Ich denke, das deine Routing Probleme während der Fahrt auf das abgebrochene Kartenupdate zurück zu führen ist. Nimm dir in Ruhe die Zeit und lass das Gerät erst mal komplett aktualisieren und versuche dich ein wenig an das System zu gewöhnen. Ich meine, du brauchst ein wenig um damit wirklich warm zu werden. Auch bin ich mir fast sicher, das Du das Gerät langfristig mögen wirst wenn du ihm die Gelegenheit gibst sich zu beweisen.

      Wie in meinem Bericht geschrieben ist das mit dem Auslieferungszustand so eine Sache. Während die Geräte gebaut werden wird die Firmware weiter entwickelt und Probleme beseitigt. Gleichzeitig erfährt das Kartenmaterial bis zu 4 mal im Jahr ein Update. Der neue Kreisverkehr muss ja auch noch rein. Dadurch ist es kaum verwunderlich, das ein Navigationsgerät bei der Auslieferung bereits ‚veraltet‘ ist. Das ist aber bei jedem Hersteller der Fall. Wenn dem nicht so wäre würde ich mich fragen ob der Hersteller sein gerät pflegt und ob ich nicht evtl. auf ein totes Pferd gesetzt habe.

      Deine geschilderten Probleme konnte ich in der Praxis bislang nicht erleben und kann deshalb auch nicht wirklich sagen was da bei dir unrund läuft. Aber wie bereits geschrieben vermute ich, das das abgebrochene Update daran nicht ganz unschuldig ist. Möglicherweise könnte auch ein Full Reset helfen um den Zustand zu beseitigen (Halten Sie die Ein/Aus-Taste gedrückt, bis Sie das Trommel-Geräusch hören und das Gerät neu gestartet wird. Dieser Vorgang dauert bis zu 30 Sekunden.)

      Gib der Sache eine Chance 🙂

      Gruß Andreas

  9. Hallo an Alle u. vielen Dank für die mitfühlenden, aufmunternden Hinweise, insbesondere an Dich Andreas.

    Habe alle befolgt, aber ohne Erfolg. Das Navi „sponn“ weiter wie ich es ja auch schon bei der schwere der Fehler vermutet hatte.

    Das „tollste“ Ergebnis nach allen erfolgreichen Updates war – das will ich Euch nicht vorenthalten, weil einigermaßen lustig – es führte mich bei einer (akzeptierten) Zieleingabe ganz in der Nähe von Dresden nach einer entsprechend langen Rechenzeit bis ganz in den sibirischen Norden nach Wokurta vor den Nordural ans Eismeer.

    Möglicherweise als Reaktion auf meinen Frust ist es ärgerlich geworden u. will mich dort in das ehemalige GULAG verfrachten.

    Aber erstaunlich u. gut ist, dass man Routen bis dahin überhaupt planen kann, obwohl ich sicher nicht so weit u. erst recht nicht per meiner Road-Enduro Yamaha XT1200Z Super Ténéré fahren werde.

    Nun, langer Rede kurzer Sinn, ich habe eine Fehlergeschreibung für Louis u. Tomtom gemacht mit allen Bestell-, Warte-, Geräte- u. Kaufdaten u. bin zu Lous.

    Der freundliche junge u. sehr kompetente Verkäufer kennt mich ja schon wegen der häufigen Nachfragen nach einer Lieferung u. machte nach Rücksprache mit seinem Chef u. kurzer Kontrolle der weiterhin unstet rotierenden Ländervorwahl „kurzen Prozess“:

    Er holte ein anderes Neugerät aus einer Normalpackung (kein Premium Pack mit evtl. wieder „Premiumfehlern“!) u. tauschte.

    Mein Schreiben bräuchte er eigentlich nicht, nahm es lediglich zu seiner innerbetrieblichen Absicherung u. meinte, wir reklamieren es einfach. Als europaweit größter Motorradzulieferer kann er sich das sicher leisten.

    So kam es, dass ich den langwierigen Update-Prozess mit – weil es anders nicht vorgesehen war – neu gewählter Email-Adresse durchführte u. gestern auch erstmalig eine kurze per Tyre vorgeplante Route erfolgreich allerdings nur im Auto abfahren konnte.

    Aufatmen, da sich die Autohalterung mit den Lautsprechern nicht nur bewährte, sondern diese Lautsprecher – wahrscheinlich wg. ihrer besseren Güte – wesentlich besser zu verstehen waren, d.h. sie sind nicht ab eingestellter 95%-Lautstärke übersteuert wie im Midland BTX1-Headset.

    Nur die eigentlich vom Gesetzgeber vorgeschriebene Löschung des alten Tomtom-Login’s sammt den dort gemachten persönlichen Daten ging natürlich nicht durch mich, weil auf der MyTomtom-Site nicht vorgesehen.

    Nun habe ich zwar diesbezüglich einige automatische Emails erhalten, aber typischerweise ohne Inhalt, wie die Löschung (durch mich als Inhaber meiner persönl. Daten gem. gesetzl. Forderungen) o. aber als nicht gesetzeskonforme Notlösung durch einen Admin erledigt werden kann.

    Das Mehrfachversenden der automatischen Mails mit jeweils nicht zum Ziel führenden Links zum Forum u. dort evtl. neuer Beträge zur Lösung des Löschproblems, zeigt auch die Unprofessionalität des Tomtom-Services, zumals dieser von UK ausgeht u. damit potenziell gefährlich für alle persönlichen Daten ist.

    Sicher habt Ihr das Verfahren gegen Mannig u. die eifigen Bemühungen der USA gegen Snowden verfolgt. Es zeigt deutlich wie viel Dreck u. Verbrechen die USA verschleiert (wie allerdings andere bisher mehr gescholtene „Schurkenstaaten“ auch).

    Viele Grüße von einem nun wohl gut durch dasTerrain geführten Tomtom-Nutzer Jörg

  10. Zunächst ein herzliches Danke-schön an den Verfasser des Testberichtes! Sachlich, gründlich, objektiv; einfach super! Eine Sache bleibt mir verborgen: der Stromanschluß. Direkt an der Batterie funktioniert die angepriesene automatische Abschaltung nicht; ist klar. Das mitgelieferte Kabel an Kl. 15, Zündung, funktioniert bei mir auch nicht. Bei „Zündung aus“ läuft das Gerät über den Akku weiter. Hat jemand andere Erkenntnisse in dieser Sache?
    Bin für jede Info dankbar.

    Freundliche Grüße in die Runde von Horst

    1. Hallo Horst,

      Klemme 15 ist richtig. Vermutlich stimmen die Geräte-Einstellungen nicht. Prüf bitte die Akku Settings wie folgt:
      Karte antippen, Optionen, mit dem Pfeil nach Rechts zur Seite 2 wechseln, dort auf Akku-Einstellungen. Dann die gewünschten Display Settings auswählen, Fertig. Jetzt kommt eine Seite wo man das Abschalt-Verhalten einstellen kann. Ich vermute, das bei Dir kein Haken gesetzt ist. Wenn dem so ist, Haken rein bei ‚Bei Ausfall der externen Stromversorgung ausschalten‘, Fertig, Fertig, Fertig.

      Jetzt sollte es ausgehen, wenn die Zündung aus ist.

      Gruß Andreas

      1. Hallo Andreas,

        Verblüfft und mit Freude habe ich Deine schnelle, zweifelsfrei richtige Antwort erhalten! Ausgeführt; geht!
        Wenn doch der TT Support nur in Ansätzen so unkompliziert und schnell reagieren würde.

        Tausend Dank, ein geruhsames Weihnachtsfest und alles Gute für 2014 !!

        Horst

      2. Hallo Horst,
        freut mich, das Dir so schnell geholfen werden konnte. Weiterhin viel Spaß mit deinem Gerät und wenn wieder mal Probleme auftauchen einfach Fragen oder im TomTom Forum registrieren. Dort bekommt man auch meist schnell brauchbare Antworten. Ich habe da selber schon Hilfe erhalten.

        Gruß Andreas

  11. Hallo,
    bin hier eigentlich gelandet, weil ich nach einer Lösung eines BT-Verbindungsproblem zwischen dem TomTom Rider und meinem Midland BTX 1 gesucht habe.
    Da darf ich aber zunächst mal erwähnen, dass ich mir den Bericht aufmerksam durchgelesen habe und davon begeistert bin, wie ausführlich das TomTom hier beschrieben wird.
    Leider jedoch habe ich die Lösung meines Problems nicht gefunden.
    TomTom Rider und BTX1 lassen sich zwar problemlos pairen, jedoch findet das TomTom mein BTX nicht mehr, wenn eines der Geräte mal ausgeschaltet war, was ja vollkommen normal auf einer Tour ist.
    Jedesmal neu pairen ist lästig auf Dauer.
    Kennt hier jemand eine Lösung des Problems?
    Mein Apfel-Telefon z. B. wird sofort vom TomTom eingeloggt.

    Vorab besten Dank, falls mir hier jemand weiterhelfen kann!

    Gruß Achim

    1. Hallo Achim,
      freut mich, das Du gefallen an dem Bericht gefunden hast. Die Midland Geräte kenne ich nicht aus der Praxis aber ich glaube zu wissen, das es sich hierbei um OEM Geräte von Cardo handelt. Zuerst mal nachsehen, ob es für das BTX1 ein Firmwareupdate gibt um ggf. damit zusammenhängende Probleme ausschließen zu können. Das Update vom 19.6.2014 ändert da eine ganze Menge und so sieh bitte nach, ob Du das bereits drin hast. Nach dem Update muss das BT-X1 neu gekoppelt werden.

      Als nächstes beachte bitte, dass dein iPhone nur mit A2DP zum Midland gepaired wird und nicht auch mit Hands-Free! Die Hands-Free Verbindung darf nur zum TomTom Rider hergestellt werden. Der Rider verbindet dann zum Midland auch mit Hands-Free. Soweit die Vorbereitung.

      Ich bin dazu übergegangen in Pausen das TT einfach auf Akku weiter laufen zu lassen wenn es im Koffer liegt. Ansonsten gilt es mit der Reihenfolge beim aus- und einschalten zu spielen. Wenn du das TT aus machst, dann deaktiviere auch BT am Handy und mach das Midland auch aus. Wenn die Pause vorbei ist mache erst das TT an, warte bis es das fehlende Headset anzeigt und dann mache das Midland an ohne dass das Handy das BT aktiviert hat! Wird jetzt die Headset Verbindung zwischen TT und BT-X1 wieder hergestellt? Wenn ja, danach BT am Handy wieder einschalten und sehen, ob es auch rein kommt.

      Das ist oftmals ein wenig nervig. Ich hatte mit dem iPhone so meine Probleme und erst mit dem Samsung hat es bei mir geklappt. Ganz unschuldig scheint mir dabei auch das TT nicht zu sein. Im Werksforum mehren sich die Kommentare, das die BT Verbindung beim Urban Rider besser war und beim TT 2013 schlechter. TomTom soll hier nachbessern aber da kommt nichts. Es ist aber auch immer ein Problem vom Zusammenspiel verschiedener Hersteller.

      Eine andere Lösung bei BT Kopplungs-Problemen am Rider ist das löschen oder umbenennen der Config-Datei (settings.dat) im Root und anschließend die Kopplung der Geräte erneut durchführen. In dieser Datei werden die Verbindungen gespeichert.

  12. Hallo Andreas,

    durch eine Louis Flyer über das TomTom Ce mit 3 fach Routenwahl bin ich heute letztlich auf deinen Bericht gestossen.
    Ich weiss nicht ob das noch aktuell ist (die Kommentare hier sind ja von 2013) aber ich frag dich trotzdem, da ich mit Anfragen bei TomTom erfolgreich ignoriert wurde (…..ich versuch grad ruhig zu bleiben …hab auch aufmerksam Jörgs Ärgerniss gelesen und muss ihm Recht geben…für soviel Geld ist der Support von TomTom gelinde gesagt eine Frechheit)
    Aber nun meine Frage:
    Ich hab mir für damals 499,– bei Louis das TomTom Rider II premium geholt, und mich vor Kauf erkundigt ob es die Möglichkeit gibt, eine Route spontan von A nach B auf möglichst landschaftlich / kurvenreichen Strassen abzurufen.
    Es wurde mir zugesichert aber wie ich feststellen musste war es nicht möglich. Umtausch wurde nicht akzeptiert, weil ich nicht beweisen konnte das diese Funktion zugesagt war. Also hab ich mich mit Tyre beschäftigt aber auch da ging das nicht.

    Lt deinem Bericht scheint diese Funktion ja nun vorhanden zu sein!
    Da ich mit der TomTom Hardware sehr zufrieden bin (Autohalterung gebrochen aber sonst ok) würde ich am liebsten den alten TomTom Rider II so updaten, daß es diese neue Funktion mit 3 Routen enthält.
    Denkst du das ist möglich? Bin dir für jeden Tipp dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen
    Uwe

    1. Hallo Uwe,

      ich kann hier ausschließlich für den Rider 2013 sprechen. Dein Gerät kenne ich leider nicht aber ich habe mir aber mal das Handbuch geladen und rein gesehen. Eine Funktion ‚Kurvenreiche Strecke‘ kennt das Gerät wohl nicht. Eine Aufrüstung dürfte wohl nicht möglich sein, da ich bislang bei Firmware Updates noch nie von Funktionserweiterungen gehört habe. Aber vielleicht kann man Dir im Mein TomTom Forum weiter helfen. Die User da sind ganz nett.

      Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, das diese Option erst bei späteren Geräten gekommen ist. Tyre kann das in meiner Version auch nicht. Ich habe aber auch nur die normale und nicht die Pro Version. Vielleicht kommt das ja mal.

      Gruß Andreas

      1. Danke Andreas,

        sehr nett von dir extra nachzuschlagen, ich probier mein Glück mal im Forum, falls es eine Lösung gibt werde ich sie hier veröffentlcihen.

        Gruß Uwe

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